Elbmonstertour 2018 Alberts Lake Frankreich

Beitrage The Carp Specialist auf 08-08-2018

Am 27.07.2018 war es endlich soweit, der Start zur langersehnten Session zum Alberts Lake in der Nähe von Viennay in Frankreich. Morgens um 7 Uhr trafen wir uns wie immer auf dem Rasthof Börde an der A2 bei Magdeburg. Vor uns lagen gute 1350 km die wir eigentlich in zwei Etappen in Angriff nahmen. Wie bei jeder Tour gab es wieder höhen und Tiefen. Angefangen von Kilometer langen Staus über Umleitungen bis hin zur Übernachtung unter freiem Himmel auf dem Autobahnrastplatz da kein freies Hotelzimmer zu finden war. Damit nicht genug, war auch noch eines unserer Autos der Meinung vor uns Urlaub zu machen und lief ab Paris nur noch auf Sparflamme im Notfallprogramm. Am Samstag 11:30 endlich am Ziel angekommen und den Besitzer Gerard kennen gelernt, der im Übrigen ein sehr netter und hilfsbereiter Mensch ist, ging es auch direkt an den Aufbau, schließlich lagen 7 Tage mit nichts anderem als Natur und Angeln vor uns.

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Schon während der Strapazen der Anfahrt erschloss sich uns spontan der Leitspruch dieser Tour " das ist Carphunting". Ich weiß nicht wie oft ich die drei Worte in dieser einen Woche hörte aber immer sorgte es bei allen für ein breites Grinsen ;-) Nach dem Aufbau hieß es Spot-suche welche im Team schnell voran ging. Also Futter auf den Plätzen verteilt, natürlich jeder sein eigenes, welches sich aber doch sehr ähnelte. Natürlich hat jeder für sich noch eine Geheimzutat beigemischt welche dann dem Erfolg gelten sollte... Nachdem endlich alle Ruten an ihrem Platz lagen, hieß es erstmal ordentlich stärken mit Leckereien vom Grill. Anschließend hieß es ausruhen von der doch sehr anstrengenden Anreise. Also ab auf die Liege, schließlich hatte ja jeder insgeheim schon mit dem ersten Drill in der Nacht gerechnet.

Wir nutzen diese Touren immer für einen Vergleich um am Ende der Woche das "Elbmonster" zu ehren welches den schwersten Karpfen überlisten konnte. Dies war in den letzten zwei Jahren unser Freund Tobias, womit er das Recht hatte sich den für Ihn attraktivsten Platz am See auszusuchen. Was sich für den weiteren Verlauf noch als wichtig raus stellte. So ging er auch mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen ins Rennen und ließ auch keine Gelegenheit aus um uns das aufs Brot zu schmieren wink Schnell wurde uns klar gemacht der Bengel schießt nicht mit leeren Patronen. Er hat sich in den letzten Jahren zu einem bodenständigen und hilfsbereiten Carphunter entwickelt der sein Handwerk versteht. Mit zwei Fischen in der ersten Nacht hat er uns gleich klar gemacht das der Sieg nur über Ihn geht.

In den ersten drei Tagen glich unser Vergleich einer " Ein-Mann-Show", Hauptdarsteller natürlich Tobias. Nach 5-6 Fischen zwischen 15 und 20 Kilo knackte er am Mittwochmorgen seinen eigenen PB und fing einen makellosen Spiegelkarpfen von 24 KG. Die Freude kannte da natürlich keine Grenzen und so wurde dann traditionell auch eine zünftige Taufe durchgeführt. Nebenbei bemerkt hatten sich alle mit ihm gefreut, als mein Blick so durch die Reihe ging sah ich bei dem ein oder anderen feuchte Augen welche definitiv nicht von der Dusche waren.

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Es ging immer so weiter, er war der einzige mit Erfolg auf dem Spot. Daher überlegten alle anderen Ihren Spot zu ändern. Als Team alle mit angefasst ging der Platzwechsel schnell von der Hand. Die Arbeit hat sich gelohnt, keine halbe Stunde nachdem Lukas seine Ruten abgelegt hatte lief seine Funke. Auch er konnte mit einem schönen 23,5 kg schweren Spiegelkarpfen sein eigenen PB knacken. Auch hier war die Freude bei allen groß und  er wurde mit dem üblichen Ritual übergossen.

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Max unser jüngster im Bunde hatte an seinem neues Platz auch mehr Glück und konnte kurz darauf seinen ersten Fisch drillen, keine halbe Stunde später lief gleich der zweite ab, 14 und 15 kg Spiegler binnen einer Stunde machten den erst 13 Jahre alten Bengel überglücklich. Max steht übrigens bei jeden Pieper egal aus welcher Funke tatkräftig zur Seite, manchmal wirkt er auch beruhigend auf einen und hat tolle Tipps wie : genieße es mein Freund oder nimm ihn nicht so hart ran sonst ist er weg..... Also Max weiter so und denk immer daran "das ist Carphunting" wink

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Auch Holger und Nicole hatten in der Zwischenzeit ihre ersten zum Landgang überreden können. Wobei man dazu sagen muss das bei den beiden in diesem Jahr die Entspannung im Fokus lag. Die zwei haben in den letzten zwei Jahren ein sehr schönes Angelcamp an der Elbe aufgebaut, das es ihnen gegönnt sei sich auszuruhen. Der einzige dem also noch der ersehnte Fisch fehlte war Ich ( Jan) Wer jetzt denkt das ein kleiner Schuppi von 3 kg schwer zu toppen ist, denkt falsch auch das kann ich. Eine schöne Rotfeder schmückte zwischenzeitlich mein Rig und machte mich nicht gerade glücklich.

Auch dafür hatte das Team wieder eine Lösung parat. Falls ihr euch erinnert hab ich ja seit unserer letzten Tour strengstes Bootfahrverbot. Holger war so mutig ( denke er wollte mich einfach nur aufmuntern) und sagte tatsächlich komm Jani Bootfahren und neuen Spot suchen. Vorerst nur als Beifahrer an bord machten wir uns auf die Suche um auch endlich mir den ersehnten Fisch zu bringen und meine Laune stieg binnen Minuten von 0 auf 100.

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Der Plan ging definitiv auf wink

Am Donnerstag gerade alle beim Essen zusammen gesessen lief Tobias seine Funke erneut. Max war als erster am Platz und durfte den Drill genießen, so ist das bei uns im Team üblich. Jeder gönnt es dem anderen egal auf wessen Rute. Den Fisch sicher gelandet traute er seinen Augen kaum, neuer PB für den jüngsten. Ganze 19,5 kg schwer und wieder gab es eine Dusche..

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Wie immer viel zu schnell war der Freitag da und langsam wurde ich ungeduldig doch gerade beim Mittagsschläfchen gewesen ging meine Funke. Der erste Gedanke war eigentlich, welcher von den Jungs spielt dir jetzt wieder ein streich.... falsch es war tatsächlich ein Run.... binnen zwei Stunden konnte ich drei Fische auf den gleichen Spot überlisten und war Happy und erleichtert.

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Tobias blieb seinem Spot die ganze Woche treu obwohl auch knapp zwei Tage kein Fisch hatte erwies sich seine Entscheidung als richtig. Von Freitag früh bis Samstag früh kurz vor der Abreise konnte er noch ganze 5 Fische zum Landgang überreden und hat sich somit zum dritten Mal in Folge den Pott gesichert. Dickes Petri und herzlichen Glückwunsch, bleib wie du bist grin

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Alles in allem also eine überdurchschnittliche Woche mit 6 Fischen über 20 kg,  12 Fischen zwischen 15 und 20 kg und 4 Fische zwischen 10 und 15 kg . Besten Dank nochmal ans Team für eine wunderschöne Woche, danke auch an Gerard für seinen Service mit täglich frischen Baguettes. Ich freu mich jetzt schon wenn es wieder Heist " Elbmonster on Tour", bis bald Jan Albert all das nimmt man in kauf wenn man das richtige Ziel vor Augen hat.

Team Elbmonster

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