Etang des Gaulois - Darf es einbisschen mehr sein?

Traumhaft, mit diesem Wort kann man den Etang de Gaulois am besten beschreiben. Denn dieser 28 Hektar große See ist mitten in der Landschaft der Region Moravan gelegen und ist seit 2011 für die kommerzielle Angelei zugänglich gemacht worden. Es handelt sich dabei um einen idealen See für Angler, die auf der Suche nach einem unvergesslichen Angelurlaub in Frankreich sind, und zudem nicht allzu weit fahren wollen (670 km Fahrt ab Köln und 617 km Fahrt ab Frankfurt), aber trotzdem das echte Frankreich-Feeling genießen möchten. Lulu und Christoph sind die beiden stolzen Besitzer dieser wunderbaren Perle von See. Der Etang de Gaulois erstreckt sich in drei Arme und die Swims wurden so angelegt, dass jeder Angler seine Ruhe und den nötigen Raum hat. Die Anlagen sind sehr sauber und in einem guten (neuen) Zustand. Hier fühlte sich auf Wendy, meine Partnerin, sofort sehr wohl und genoss das Ambiente am See. Für die mitreisenden Damen gibt es übrigens separate Duschen und Toiletten.
Samstagmittag wurden Wendy, ich und unsere Hunde bei der Ankunft sehr freundlich von den Besitzern begrüßt und in die Lodge geführt, um uns anzumelden. Nach einer gemütlichen Unterhaltung zeigte uns Christoph Swim 14. Da wir kurzfristig gebucht hatten, war nur noch jene Stelle frei. Christoph fuhr mit uns zum Parkplatz, welcher nachts abgeschlossen ist. Anschließend beluden wir das Polyesterboot, welches für jede Stelle zur Verfügung steht, und starteten dann in unseren Angelurlaub. Beim Moven begrüßten wir Wolfgang, mit dem wir uns unter der Woche noch öfter getroffen haben. Vorbei an der Stelle 17 und 18 treffen wir Tobias und Jenny. Sie haben schon fast alles fertig aufgebaut und sind startklar. Strategisch gesehen sind die Plätze 16 und 17 sehr schön, da sie direkt auf der Spitze des zweiten Armes gelegen viele Optionen offen hält. Angekommen an Swim 14 genießen wir vom ersten Moment an die angenehme Atmosphäre, die hier herrscht. Die ländliche Umgebung, die Ruhe, die Berge – es passt einfach alles!
Das Camp war gegen Mittag aufgebaut. Dadurch dass wir Samstagmorgen zu einer humanen Uhrzeit losgefahren sind, war ich zu Beginn der Session gut erholt und hatte keine Probleme bei der Location, da ich konzentriert war. Aufgrund der kurzen Streck kein Problem. Ich habe bereits mehrmals die Erfahrung gemacht, dass eine Nacht im Hotel oder erst tagsüber loszufahren für meine Nerven besser ist, da ich mich einfach bei der Ankunft frischer fühle. Des Öfteren kann man am Samstag nach einer langen Anreise Angler beobachten, wie sie übermüdet und auf Teufel komm raus ihre Spots suchen und die Ruten ablegen müssen. Von daher habe ich für mich beschlossen, meistens erst sonntags die Ruten konzentriert und sauber abzulegen. Die wenigen Stunden, welche ich dadurch versäumt habe, werden bestimmt durch erfolgreich nachgeholt und ich bin einfach relaxter. Jedoch kann dies jeder für sich entscheiden. Ich habe meinen Weg gefunden…
Gegen 19.30 Uhr kommt Christoph mit dem Abendessen vorbei, welches an jede Stelle gebracht wird. Das bedeutet für uns Angelurlaub deluxe und damit ist auch meine besser Hälfte zufrieden. Das ist doch auch sehr wichtig! Normalerweise koche ich am Wasser sehr gerne selber, aber diesen extra Luxus gönnen wir uns dieses Mal gerne. Denn es ist ja Urlaub! Auf Empfehlung von meinem Freund Markus bestellen wir den Frühstücks- und Dinner-Service, was in der Tat eine sehr leckere Entscheidung war. Eigentlich brauchen wir nur etwas an Getränken mitzunehmen und das Essen hat jeden Tag zur Genüge gereicht.
Nachdem reichlich zu Abend gegessen wurde, bestehend aus Vor-, Haupt- und Nachspeise, suchte ich mit dem Futterboot und Echolot nach guten Spots. Aber große Unterschiede konnte ich in der Tiefe und Bodenstruktur nicht ausmachen. Bis zu 40 Meter vom Ufer entfernt hat der See eine Tiefe von ca. 1,80m und er fällt dann relativ schnell auf 2,20m ab. Bis 1,90m besteht der Boden meist aus einem guten und festen Grund. Etwas unter der Rinne sind vermehrt schlammige Bereiche auszumachen. Ich habe einfach neben das Futterboot mit der Markerrute geworfen und mir den Übergang von hart auf weich in der Schnur markiert. Mit zwei Distance Sticks wurde die exakte Rutenlänge abgemessen. Hier waren es genau 14 Rutenlängen. Die rechte Rute kam auf 13 Längen und die mittlere auf 16 Längen. So lagen die rechte auf festem Sandboden und die linke Rute im Schlamm. Davon abhängig, welche Rute mehr Aktionen bringen würde, konnte ich variabel reagieren. Auch die Angelei auf so kurze Distanzen war sehr entspannend und für mich nicht kompliziert.
Der Marker wurde eingeclippt und mit dem Wurfrohr füttere ich in einem Bereich von ca. 40 bis 50 qm einen Mix aus MTC Fruity Cocos und Solution Boilies an. Diese beiden Sorten sind grundverschieden. Weiße, süße Boilies versus dunkelrote Fischmehlboilies. Auch die Struktur der Baits ist sehr unterschiedlich, jedoch überlasse ich weitere Details den Boiliespezialisten. Für mich ist vor allem das Vertrauen in frische und gute Köder wichtig, welches ich bei MTC schon sehr lange habe. Da der See sehr gut mit kleineren und größeren Fischen besetzt ist, beginne ich mit einer Menge von 5 kg in 20mm Durchmesser. Hier stellt sich nicht die Frage, ob Fische gefangen werden, sondern die Frage ist eher, wie halte dich die Dicken an meinem Platz. Die ersten Anbisse haben bei den 5 kg etwas länger gedauert, aber ich versuche damit Runs von Einzelfischen zu vermeiden und hoffentlich die großen Carps auf meinen Platz zu bekommen. Ob es dann aber wirklich funktioniert, ist die andere Frage…
Sonntagmorgen, die linke Rute unterhalb der Rinne läuft ab. Nach einem normalen Drill wird der erste Gaulois-Fisch gelandet. Ein makelloser Schuppi mit 12 kg. Schnell wird der Fisch abgehakt und freigelassen. Rute neu werfen, 2 kg an Baits nachfüttern und abwarten, lautet die Devise. Auf Stelle 16 fängt Tobias fünf Fische in der ersten Nacht. Sie sind definitiv da! Der Tag geht praktisch ohne Wind vorüber und bei strahlender Sonne hat auch meine Freundin Gefallen am Urlaub. Gegen 16 Uhr marschiere ich kurz zu Tobias und Jenny, um mit ihnen bei einer Tasse Kaffee zu plaudern. Ihr glaubt es nicht, aber genau in dem Moment läuft eine meiner Ruten ab. Ein kleiner Schuppenkarpfen kommt zum Vorschein und Wendy hat ihn souverän gelandet. Stolz posiert sie mit dem Fisch vor der Kamera. Erneut bestücke ich die Stelle mit 5 kg Boilies. Weiterhin kommt allmählich Wind auf und Wolken sammeln sich. Die Bedingungen werden zusehends besser.
Von Montag auf Dienstag wird das Angelwetter immer besser, die Temperatur fällt und Wind zieht auf. Bald läuft eine nach der anderen ab. Das reichliche Füttern in Kombination mit den guten Bedingungen sorgt dafür, dass ich Überstunden anstatt Urlaub machen muss. Doppel- und Triple-Läuft standen auf dem Programm – so viel Aktion hatte ich während eines Urlaubes noch nie! Da ich meist an Big Fish Seen unterwegs bin, war ich die unzähligen Runs nicht mehr gewohnt. Jedoch hat es mir sehr viel Spaß gemacht und es wurde nie langweilig. Auch die kurze Distanz zu fischen, war perfekt. So hatte ich keine unnötige Arbeit mit dem Boot. Einfach werfen, füttern und die Fische vom Land aus keschern. Ein sehr angenehmes Angeln.
Bei so vielen Aktionen muss man immer konzentriert bleiben, dass die Rigs immer scharf sind. Jeder Anbiss kann einer der dicken Fische im See sen. Für mich heißt das nach jedem Fisch den Haken und das Vorfach wechseln. Auch Nachfüttern war der Schlüssel zum Erfolg für diese Session. Jeden Tag fütterte ich ca. sieben bis zehn Kilogramm Boilies. Es war auch teilweise so, dass die Fische während des Nachfütterns gebissen haben. Das Komische an einem Fisch war, das er am Montag mit 18 kg gefangen wurde und am Donnerstag schon 700 Gramm zugenommen hat. Das Futter hat funktioniert und die Fruity Cocos hielten die Fische definitiv am Platz. Auch der Schnitt der Gewichte nahm im Laufe der Woche immer mehr zu. Insgesamt konnte ich mit drei Ruten über 67 Fische fangen. Diese Anzahl ist bestimmt keine Ausnahme am Gaulois.
Tobias konnte rund 25 Fische fangen und Wolfgang hatte rund 45 Fische. Damit kann jeder mehr als zufrieden sein und auf eine aktionsreiche Woche blicken. Auf Stelle 6 wurde sogar ein neuer Seerekord mit 29,5 Kilo überlistet! Dieser Fisch wog 2010 19 Kilo und er zeigt das Potential dieses Sees auf. An Swim 11 saßen einige Bekannte aus Holland, welche nur tagsüber fischten und zu dritt über 150 Fische fingen! Der See kennt noch keinen extremen Angeldruck und somit sind für die ersten Jahre zahlreiche Anbisse zu erwarten. Aber wie lange dieser See noch „unbekannt“ bleibt, weiß man nicht…
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Jeroen

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Betreuung
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