Ihr Nr. 1 Experte für Karpfenangelurlaub

Viva la Gaulois…

…vor einigen Jahren noch ein Geheimtipp und wenn überhaupt, dann eher als „Running“. Als „Big-Fish-Water“ bekannt, gehört der Etang de Gaulois heute zu den absoluten Top Adressen, wenn es um große Karpfen geht. Aktuell ziehen dort 7 verschiedene Fische über 30 kg ihre Bahnen - und auch die restlichen Fische, viele darunter über 25 Kilo schwer, weisen eine brutale Wachstumsrate auf. Jedoch nicht nur der außergewöhnliche Bestand, auch die Landschaft und das gesamte Flair, dass diesen See umgibt, lässt Daniel Wysdak, Teamangler bei R&L Baits, Jahr für Jahr wiederkommen. Im Folgenden möchten wir seine Herangehensweise am Gaulois, die ihn seit über 5 Jahren erfolgreich wieder nach Hause fahren lässt, etwas näher beleuchten.

Die meisten Trips unternimmt Daniel in den Monaten von April bis September, daher beziehen sich die hier erläuterten Taktiken und Vorgehensweisen auch primär auf diesen Zeitraum. In diesem Zeitfenster haben die Fische zumeist bereits das erste Mal abgelaicht und sind wieder sehr mobil. 

Das erste Mal? – Ja, in sehr heißen Jahren, wie wir sie in der Vergangenheit öfters erleben durften ist es an flacheren Gewässern wie dem Gaulois in Frankreich keine Seltenheit, dass die Fische mehrmals im Jahr kurzzeitig dem Liebesrausch verfallen. Dies birgt natürlich einige Tücken, aber auch Möglichkeiten, denn nach der kurzen Phase des aktiven Laichgeschehens sind die Fische darauf bedacht, möglichst schnell die verbrauchten Energiereserven wieder aufzufüllen. Und wenn diese Phase der Völlerei nicht wie gewöhnlich nur einmal, sondern mehrfach im Jahr stattfindet, spielt Daniel das natürlich in die Karten. In dieser Phase sind die Fische besonders mobil und suchen den See nach lukrativen Fressgelegenheiten ab. Daher bevorzugt Daniel einen möglichst zentralen Spot im See. Das Kreuz eignet sich hier ideal, denn hier können die Fische theoretisch aus jeder der drei Richtungen auf Daniels Fallen stoßen. Zwar können auch die einzelnen Arme und Randstellen wahre Serien von Großfischen produzieren, jedoch ist Daniel das Risiko zu groß, dass sich am Buchungstermin aufgrund der vorherrschenden Bedingungen nur wenige Fische in der ausgewählten Ecke des Sees aufhalten. Das Wetter bucht man schließlich nicht mit und auch an einem See wie dem Gaulois mit Topbestand spielen die äußeren Bedingungen immer eine nicht zu unterschätzende Rolle. Mit einer zentralen Stelle ist Daniel daher definitiv auf der sicheren Seite. 

Beim Wählen der Spots für die erste Nacht ist es ihm besonders wichtig, die Ruten klug zu staffeln. Das heißt, die äußeren Beiden kommen dabei etwas kürzer und die Mitte weiter – so vermeidet er, dass die Fische auf dem Weg zu einem Spot auf eine Schnur treffen. Die Ruten werden also alle in verschiedenen Distanzen gefischt, wobei er auch gerne zwei auf einem großflächig angelegtem Futterfeld fischt. Dies jedoch nur, wenn Daniel bereits Fische gesehen hat und er sich aufgrund der Bedingungen sicher sein kann, dass die Fische gut fressen. Manchmal bringt er die Futterfeldruten auch erst am 2. oder 3. Tag ins Rennen.  Mit den zwei verbleibenden Ruten stellt Daniel aktiv kleine Fallen. Hierbei wechselt er häufig den Spot, sollte sich über längere Zeit keine Aktion einstellen oder an anderer Stelle Fischaktivität ausgemacht werden.

Aus diesem Grund kommt bei diesen Ruten auch nur sehr wenig Futter mit in die Luke seines RT4´s. So läuft Daniel keine Gefahr, dass nach einigen Tagen überall Bereiche seines Swims liegengebliebene Futterreste den Grund zieren. Für diesen mobilen Ansatz setzt Daniel auf visuell auffällige und schnell arbeitende Boilies. Unser Cibana Freshbait ist hier sein absoluter Favorit. Für seinen letzten Trip Anfang Juni hat er sich diesen speziell in weiß abdrehen lassen. In Verbindung mit dem Banane-Citrus Geschmack ist dies genau der richtige Kandidat für seine Fallenstellerei. 

In besonders heiklen Situationen hat aber auch schon öfters eine dezente Falle mit einem unauffällig einzelnen Sinkern für die ein oder andere gewichtige Überraschung gesorgt. Neben Ganzen kommen auch gerne noch zerkleinerte Boilies und ein paar Körnchen Dosenmais hinzu. Auch die „Gaulois Pellets“ fehlen selten bei einer dieser Fallen. Klar – diese besonders nahrhaften und gut bekömmlichen Teile kennen die Fische dort nur zu gut und verdanken ihnen sicherlich auch einen guten Teil ihres enormen Wachstums. 

Bei den Ruten, die auf dem Futterfeld zum Liegen kommen, geht Daniel seit Jahren keine Kompromisse mehr ein. Zu viele Granaten verdankt er schon unserem mittlerweile legendären Crazy Shit Freshbait.  Dieser, auf natürlichen Extrakten und Gewürzen basierender Fischmehlköder ist auf einem großzügig angelegten Futterplatz klar seine erste Wahl und das nicht nur am Etang de Gaulois.  

Apropos großzügiger Futterplatz: Viele Angler streuen ihr Futter am Gaulois großflächig mit dem Wurfrohr. Zweifelsohne eine erfolgsversprechende Methode, wie nicht nur die Korda Masterclass zeigte. So werden die Fische zum aktiven Suchen animiert und es wird eine große Menge Fisch angesprochen. Gute Bedingungen und genügend qualitativ hochwertiges Futter vorausgesetzt, können die Fische so auch über einen gewissen Zeitraum an dem Platz gehalten werden. Um schneller an die wirklich dicken Fressmaschinen zu kommen, favorisiert Daniel jedoch eine andere Herangehensweise: Seiner Erfahrung nach spricht er mit der zuvor geschilderten Area-Baiting Taktik zwar die größere Masse an Fischen an, der Fang der Topfische ist dabei aber schlechter kalkulierbar. Logisch – die Wahrscheinlichkeit, dass einer der zahlenmäßig häufiger vorkommenden Durchschnittsfische den Hakenköder findet, ist hierbei einfach größer. Auch wenn sich Durchschnittsfische bei einem Kaliber zwischen 15 – 20 kg etwas vermessen anhören mag, so geht es sich bei der im Folgenden erläuterten Taktik um den gezielten Fang von Fischen aus der Oberklasse. Diese Fische sind nicht umsonst so groß geworden. Sie haben einen enormen Nahrungsbedarf und müssen einfach mehr fressen als ihre kleineren Artgenossen. Ein kompakter, gut bestückter Futterplatz ist für sie eine wesentlich lukrativere Nahrungsquelle als das Suchen einzelner Boilies auf einer großen Fläche, häufig noch in direkter Konkurrenz zu vielen kleineren und flinkeren Karpfen. 

Um einen solchen Platz zu kreieren, montiert Daniel zunächst die Schnecken in die Futterluken seines Futterbootes und zieht hiermit in dem ausgewählten, markierten Bereich enge Bahnen. Beim Ablegen der Ruten werden die Luken abermals prall gefüllt. Ein solcher Platz mag vielleicht nicht gerade natürlich wirken - die Verlockung einer einfach zu beschaffenden, vollschmeckenden und gut bekömmlichen Mahlzeit scheint hier jedoch einfach größer zu sein, als die Scheu der Fische. Vermutlich spielt auch die geringere Futterkonkurrenz auf einem kleinen Platz die Vorlieben der ganz Dicken genau zu treffen, eine große Rolle. Jedenfalls konnte Daniel schon oft erleben, dass je kleiner der Platz und je üppiger dieser befüttert wurde, desto größer waren die gefangen Fische. 

Auf einem solch engen Platz fressen die Fische natürlich etwas anders als auf einem großflächigen Futterfeld. Daher ist es Daniel bei seinen Montagen besonders wichtig, dass der Haken sofort in einer griffigen Position im Fischmaul „steht“. Hierfür verwendet er ein Shot am Haken. Entweder mit einem kleinen Schrotblei an einem Gummi oder einfach ein Stück Knetblei in die unterste Biegung des Hakenbogens geknetet. Ein rasiermesserscharfer Haken ist natürlich immer Pflicht.  Ein genau ausbalancierter Hakenköder sorgt so dafür, dass sich der Haken stets in der bestmöglichen Position befindet. Bei den Fallen nutzt Daniel häufiger Pop-Ups, die er am Liebsten am Ronnie-Rig präsentiert. Auch die Vorfachlänge muss natürlich der kreierten Fresssituation angepasst werden. Enger Platz = kurzes Rig könnte die einfache Gleichung lauten. Bedenken sollte man jedoch auch die zu erwartende Fischgröße. Ein Fisch der 25 oder 30 kg Klasse, hat schon einen wesentlich größeren Kopf und auch ein entsprechend größeres Maul als der Durchschnittsfisch. Aus diesem Grund fallen Daniels Vorfächer trotz der kompakten Plätze selten kürzer als 15 cm aus. 

Nur bei wirklich miesen Bedingungen sowie äußerst verhalten fressenden Fischen kürzt er sie noch weiter. Bei den Haken vertraut er seit Erscheinen der neuen Fox Edge Serie in den Größen 4-6

Mit dieser Vorgehensweise fährt Daniel seit Jahren sehr erfolgreich. Natürlich kann das hier geschilderte nicht immer 1 zu 1 übernommen werden. Eine situationsgemäße Anpassung ist stets der Schlüssel zu außergewöhnlichen Fängen. Wir hoffen jedoch, euch mit diesen Zeilen ein paar lohnenswerte Denkanstöße gegeben zu haben, die euch eurem Traumfisch am Etang de Gaulois ein Stück näherbringen. 

Wir sehen uns am Wasser. 
Daniel & Saskia & Team R&L Baits

GewässerinfosAnmelden für die besten Angebote und News

Newsletter

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und erhalten Sie aktuelle News und Angebote direkt in Ihr Postfach

Anmelden für die besten Angebote und News

Entdecken

Jeroen

Sie möchten weitere Informationen?

Brauchen Sie weitere Informationen über diesen See? Wir helfen gerne weiter

Tel.+49 1522 133 73 48
Tel.+31 655 1917 55

WhatsApp+31 6 5519 1755

Neueste Beiträge

Darum buchen Sie bei The Carp Specialist

7287 Angler haben uns bereits bewertet

9,5
Rating starRating starRating starRating starRating star half
Allgemein
9,3
Rating starRating starRating starRating starRating star half
Anlagen
9,4
Rating starRating starRating starRating starRating star half
Unser Angebot
9,3
Rating starRating starRating starRating starRating star half
Betreuung
Professionelles Karpfenreisebüro
Große Auswahl an 1A Karpfengewässern
Schon zufriedene Angler
Von und für Karpfenangler

Diese Firmen sind Ihnen bereits vorausgegangen!

PK Baitboats
Dragon Baits
Carplounge Tackle
Angelhaack
Korda
MTC Baits
R&L Baits
Nash Tackle