Ihr Nr. 1 Experte für Karpfenangelurlaub

Höhen und Tiefen am Etang de Livardière 2

Wenn alles stimmt…

Endlich ist es wieder so weit, die erste Oktoberwoche steht vor der Tür und die Vorbereitungen für die kommende Woche sind schon getroffen. Der Rücksitz des Autos wird entfernt, um extra Platz für alle Klamotten zu schaffen.
Fast alles liegt im Auto, morgen früh die letzten Sachen einpacken und abfahren. Um 05:00 Uhr klingelt der Wecker, endlich Zeit für Urlaub. Schnell überprüfen, ob das Boot gut auf dem Dach fest liegt und dann abfahren.

Unterwegs treffen wir Freunde auf der Höhe von Paris, an der Tankstelle sprechen wir kurz mit einander und wünschen einander Erfolg! Sie sind unterwegs an einen für sie bekannten See. Wendy, die Hunde und ich fahren weiter in Richtung Le Mans. Da werden wir Philipp begegnen, er fährt eine andere Route als wir. Nach dem üblichen Stau bei Paris fahren wir ruhig weiter zum Livardière. Angekommen am Zaun des Sees heißt Bernard (der Verwalter) uns wie immer herzlich willkommen. Bernard erzählt uns was wo los war in der letzten Woche. Im Moment kommt der Wind aus dem Osten und ist noch sehr warm für Oktober bei 30 Grad.
Durch den Ostwind sind viele Fische im vorderen Bereich des Sees. Es ist auch nicht verwunderlich, dass die meisten Angler in diesem Bereich aufgebaut haben. Ein Angler hat in den letzten 3 Tagen 11 Karpfen gefangen, unter Anderem mehrere mit 20 Kilo und einige 15 Kilo Fische waren auch dabei. Bernard schätzt, dass im Moment 30 verschiedene 20 Kilo Fische im Etang de la Livardière herumschwimmen und diese Zahl wächst nur weiter. Nach Empfehlung von Bernard fahren Wendy und ich erstmals zu Stelle 8, einer der schönsten Stellen des Sees. Von hier aus sind zwei Inseln zu befischen und hier ist es auch möglich gut im mittleren Bereich zu angeln. Wahrhaft eine sehr schöne Stelle mit vielen Angeloptionen. Doch entscheide ich nochmal zu dem gegenüber liegenden Ufer zu fahren um die übrigen Stellen an zu schauen. Bei Stelle 13 bekomme ich ein gutes Gefühl, merkwürdig eigentlich, da der Wind überhaupt nicht auf diese Stelle steht und diese Stelle am weitesten weg von dem “Ostwind Ufer” liegt. Doch bauen wir hier unsere Sachen auf. Während dem Aufbauen springt ein Fisch hinten in der rechten Ecke…

Philipp kommt an und er überlegt, wo er fischen möchte, Philipp entscheidet auf Stelle 8 an zu fangen. Er war sehr beschäftigt während der letzten Zeit und kann endlich anfangen zu entspannen…
Die erste Rute wird natürlich da abgelegt wo der Fisch gesprungen ist, zunächst versuche ich den Boden kennen zu lernen. Mit einem Blei fühle ich eine Kiesbank, ich entscheide auf der Rinne von Kies zu Sand das Rig ab zu legen. Anstatt mit 4 Ruten fange ich an mit 3 Ruten, um den Schnurdruck zu mindern in meinem Bereich. Hier ist der Boden nur 80 Zentimeter tief, wie ich schon ablesen konnte von meiner 3D-Karte. Am Anfang füttere ich ungefähr 2 Kilo 25mm Fischmehl Boilies. Die anderen Ruten werden strategisch verteilt, so dass alle Ruten gut liegen. Durch die hohen Temperaturen und ungünstigen Wind fange ich damit an nur wenig zu füttern, bis zu 2 Kilo Boilies pro Rute.

Die erste Nacht geht vorbei ohne Aktionen sowohl für Philipp als auch für mich. Im vorderen Seebereich werden einige schöne Fische gefangen bis Mitte 30 Pfund. In diesem Teil springen noch immer viele Fische. Bernard kommt bei uns vorbei und erzählt, dass ein Wetterumschwung bevorsteht. Der Wind soll von Ost nach West drehen und das hört sich sehr günstig an für unsere Stellen. Bewölkung mit Westwind und ein Wechsel auf Regen ändert die ganze Sache. Normalerweise würde ich umziehen, wenn die Fische irgendwo anders aktiv sind aber mit diesen Nachrichten werden wir hier ruhig weiterangeln. Bernard verlässt uns gegen 14:00 Uhr und 10 Minuten später läuft die Rute in der toten Ecke ab. Bei 30 Grad ohne Wind versuche ich den Fisch zu kontrollieren, schade, dass er ausschlitzt… Ich lege die Rute wieder neu ab mit einem anderen Rig. Einfach ein weiches Vorfachmaterial mit einem Kurv Shank size 6 mit Sliding hair rig, als Hakenköder einen 25mm Bottombait dazu ein Fake Maiskorn. Diese Präsentation soll den nächsten Anbiss in den Kescher bringen.
Nachts wird es immer bewölkter und um etwa 24:00 Uhr ist der Himmel ganz bedeckt mit Wolken. Es sieht so aus als hätte sich das Wetter tatsächlich stark verändert. Die Nachttemperatur ist ein bisschen höher und die vergangenen Nächte der letzten Tage machen Weg für "trockene" Nächte mit niedrigeren Tagtemperaturen. Doch bleiben meine Bissanzeiger noch ruhig. Während der Dämmerung läuft die Eckrute zum zweiten Mal ab, beim Anschlag beschließe ich sofort mit dem Boot Richtung Fisch zu fahren. Der leichte Westwind hilft, mich schneller in die Nähe des gehakten Fisches zu bewegen. Vorsichtig aber mit konstantem Druck versuche ich, mich so schnell wie möglich an den Fisch zu pumpen. Als ich etwa noch 30 Meter von ihm entfernt bin, fängt der Fisch an zu kämpfen wie bekloppt… Ein Stör ist mein erster Gedanke, da der Fisch schnell von links nach rechts schwimmt. Dieses Schauspiel dauert mindestens 10 Minuten und ich erwarte jeden Moment, einen Stör zu sehen an der Oberfläche. Dann mit vollem Druck kommt mein Leader hoch und darunter sehe ich einen dicken Spiegelkörper… Die Gedanken an einen Stör machen schnell Platz für einen Tropfen Schweiß auf meiner Stirn, nachdem ich den Big Fisch gesehen habe.
Zehn Minuten später, nach langem Hin und Her ziehen ist der Fisch an die Oberfläche. Ich ziehe den dicken Körper ruhig aber mit vollem Druck über die Keschekordel, als der Kopf darüber ist, schüttle ich den Fisch in den Kescher… Sofort sehe ich die Zeile Schuppen auf der Mitte des massiven Körpers und ich weiß sofort, dass der Topfisch im Kescher liegt! Dieser Fisch ist in Top-Form aber glücklicherweise hat er diesen Streit verloren. Zurück am Ufer mit dem Fisch im Kescher mache ich Wendy wach. Da es noch etwas zu dunkel ist, beschließe ich den Fisch erst zu wiegen und danach eine halbe Stunde in den Karpfensack zu nehmen. Inzwischen mache ich alles fertig um die Bilder so schnell und gut wie möglich zu schießen lassen. Alles ist fertig und ich lege den dicken Fisch auf die Abhakmatte, Wahnsinn, was für ein Tier!
Wendy schießt die Bilder und danach schwimmt der dicken Fisch mit vollem Elan zurück in den Etang de la Livardière. Nachdem ich den Fang genossen habe, wechsele ich das Vorfach aus für ein Neues vom gleichen Typ. Philipp kommt vorbei um mir zu gratulieren und zusammen bereden wir den Fang! Wenn alles stimmt…
Die folgenden Tagen fangen sowohl Philipp als auch ich noch einige Fische bis Mitte 30 Pfund und genießen eine schöne Zeit. Der Wetterumschlag, das Aufbauen der Stelle mit Futter hat am Ende geklappt! Leider mussten sowohl Philipp, Wendy und ich Donnertag wieder Richtung Heimat fahren um die aufgelaufene Arbeit der letzten paar Tage auf zu holen. Dieser Urlaub hat sehr gut geklappt, nicht nur durch den großen Fisch, sondern auch die Ruhe, geräumige Stellen und die nette Versorgung von Bernard hat diese Woche unvergesslich gemacht.
Wir werden sowieso zurück kommen…
Sonntagmorgen klingelt der Wecker wieder um 4:30Uhr, ein neuer Trip nach Frankreich steht vor der Tür…
Tight Lines,
Philipp und Jeroen
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