Extreme Dürre im französischen Allier führt zu niedrigen Wasserständen!

Nichts ist so unberechenbar und veränderlich wie die Natur... Wahrscheinlich ein jeder kennt es aus den Nachrichten - das allgemeine Klima wird teilweise immer extremer. Während bestimmte Teile der Welt unter Hurrikans, viel Schmelzwasser und extremen Niederschlägen leiden, hat insbesondere Westeuropa mit relativ langen und trockenen Perioden zu kämpfen. In den Niederlanden beispielsweise ist vor allem der Twente Kanal betroffen, wodurch Landwirte und Wasserwerke Alarm schlagen. Auch in Deutschland leiden viele Flüsse und Seen unter dem heißen Sommerwetter und fehlenden Niederschlägen. In Frankreich beten vor allem die Einwohner der landwirtschaftlich geprägten Region Allier seit Monaten für Regen. Doch die Dürre betrifft nicht nur die Landwirte, sondern wir als Karpfenangler müssen uns auch mit dieser "höheren Gewalt" auseinandersetzen. Mutter Natur macht eben leider was sie will!

In der ersten Jahreshälfte 2019 war die Niederschlagsmenge im Department Allier rund 50% geringer als in der ersten Jahreshälfte 2018, welches wiederum bereits ein recht trockenes Jahr war. Wie man es mittlerweile (leider) kennt, wurden von der französischen Regierung bereits verschiedene Maßnahmen zur Begrenzung des Wasserverbrauchs angekündigt, um den Grundwasserspiegel auf dem möglichst gleichbleibenden Niveau zu halten.

Natürlich hat diese Dürre Auswirkungen auf den Wasserstand an einigen unserer Gewässer. Derzeit ist das Wasserniveau insbesondere bei Bouxier, La Ramade, Le Taillis des Landes & Windmill Lake im Verhältnis zur vorkommenden Jahreszeit wesentlich niedriger als normal. Das ist etwas, was wir natürlich sehr bedauern... aber inwieweit hat dieser Umstand tatsächlich Auswirkungen auf unsere Angelei?

Weniger Wasser = mehr Fisch pro m3 Wasser

Eine einfache Berechnung macht es deutlich: 10 Fische auf 10.000 Liter Wasser, 1 Fisch auf 1.000 Liter Wasser. Fällt der Wasserstand um 10%, dann schwimmt 1 Fisch in "nur" 900 Liter Wasser umher. Kurz gesagt: In der Theorie wird es einfacher die Fische zu fangen. In der Praxis scheint es auch (siehe z.B. die Fänge auf Bouxier), dass die Fänge auch bei niedrigerem Wasser ausgezeichnet sind. Wo die Fische weniger "Schwimmraum" haben, ist es natürlich auch wiederum so, dass der Karpfenangler selbst weniger Platz zum Angeln hat. Wie immer gehen wir davon aus, dass Sie Ihre angelnden Kollegen am gleichen Gewässer berücksichtigen und dass sie das Gleiche mit Ihnen tun.

Weniger Wasser = mehr Schlamm

Durch die Verdunstung, bzw. Rückgang, des Wassers und dem Abfall des Wasserstandes, zeigen sich die ersten Metern des ursprünglichen Gewässergrundes. Dieser resultiert in der Regel als Schlamm, wodurch die Ufer schlicht "schlammiger" und breiter sind, als Sie es kennen. Es ist möglich, dass Sie dadurch etwas weiter ins Wasser waten müssen, als Sie es ansonsten gewohnt sind. Die wichtigsten Tipps: eine Wathose oder entsprechend Watstiefel mitnehmen und (wenn Sie ein Ruderboot benutzen) einen langen Bank Stick mitbringen, um diesen etwas weiter vom Ufer entfernt einsetzen zu können, um das Boot festzubinden.

Weniger Wasser = weniger Sauerstoff

Aufgrund des Fehlens von Regen kann ein Gewässer weniger Sauerstoff enthalten, insbesondere in Abhängigkeit vom Wachstum von Wasserpflanzen und der Kraft des Windes. Bei Wassertemperaturen von 30 C°+ sehen wir einen deutlichen Rückgang des Sauerstoffgehalts und damit ebenso die Aktivität der Fische. Wir von The Carp Specialist werden dies (natürlich mit einigen Ausnahmen) weiterhin betonen: Das Karpfenangeln an flacheren Gewässer im Sommer ist per Definition schwieriger als im Frühjahr und Herbst. Besonders in flacheren Gewässern sehen wir oft, dass die Fänge in den wärmeren Monaten des Jahres dezent zurückgehen. Nicht nur wegen eines geringeren Sauerstoffgehalts und einer (zu) hohen Wassertemperatur, sondern auch aufgrund dem übermäßigen Vorhandensein von natürlicher Nahrung in dieser Zeit. Gerade in diesen Monaten ist eine Kombination aus Hanf, Buchweizen, Maden, Grundfutter und kleinen Boilies ideal. Wahrscheinlich weil diese Größe gut mit der vorhandenen kleinen Nahrung übereinstimmt, welche die Tiere aus dem Schlammboden heraussuchen und fressen.


Weniger Wasser = Force Majeure

Force Majeure steht für den Fachbegriff "höhere Gewalt". Dieser Begriff wird in der Versicherungswirtschaft häufig verwendet. Weder der Seebesitzer noch The Carp Specialist können für niedrige Wasserstände haftbar gemacht werden. Denn egal wie sehr wir es uns manchmal wünschen, wir haben keine Möglichkeit das Wetter zu beeinflussen. Natürlich werden wir in dieser Trockenzeit in noch engerem Kontakt mit den Besitzern und Verwaltern von Bouxier, La Ramade, Le Taillis des Landes & Windmill Lake bleiben und sind stets bemüht für alle das beste Ziel zu erreichen. In einigen Fällen, z.B. bei Bouxier und La Ramade, wurde beschlossen, keine neuen Reservierungen für diesen Herbst anzunehmen, so dass den bereits reservierten Anglern mehr Angelraum und alternative Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Am Taillis des Landes hat der Eigentümer die Stellengrenzen so angepasst, dass für jeden Angelplatz genügend tiefe Spots zur Verfügung. Und am Windmill Lake werden die flachen Stellen für 2 Wochen geschlossen, um die eigentliche Flachwasserzone (max. 0,40 cm) zu schließen.


Basierend auf unseren eigenen Erfahrungen und in enger Absprache mit Fischereibiologen sowie einigen Fischzüchtern titulieren wir oft eine maximale Wassertiefe von 0,50 cm als kritischen Standard für den Fang und die Gesundheit der vorhandenen Fischbestände. Unterhalb dieses Wasserspiegels können große Temperaturschwankungen oder Sauerstoffmangel recht schnell auftreten. Weniger Tiefe bedeutet natürlich auch, dass die Fische schneller auf der Hut sind oder sich selbst schneller verraten. Gute Beobachtung, minimale Nutzung des Bootes, die Verwendung von PVA-Bags und das Auswerfen der Rigs sind in diesen Fällen oft der Schlüssel zum Erfolg. Karpfenangeln ist eine Sportart, bei der wir uns jederzeit an die vorherrschenden Bedingungen anpassen müssen. Wer dies am geschicktesten tut, wird die besten Fänge für sich verbuchen können... Obwohl der gefallene Wasserstand von einigen Anglern als Nachteil angesehen wird, sehen (glücklicherweise) viele die Vorteile davon. Wie auch immer man es betrachtet, solange man erkennt, dass es keinen Einfluss auf den Wasserstand gibt... dann ist alles in Ordnung! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg am Wasser und sind stets gerne Ihr Ansprechpartner für alle auftauchenden Fragen.
Ihr Team The Carp Specialist
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Betreuung
Ich kann mit Sicherheit sagen, dass mir Bas, Mark & Jeroen bei mittlerweile mehr als 30 Angelurlauben über die letzten Jahre immer höflich und schnell geholfen haben. Jede Saison gibt es neue schöne sowie gute Gewässer. Alles in allem ist The Carp Specialist eine zuverlässige und vertrauenswürdige Firma, bei der ich immer wieder gerne buche.
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